Viele Tradingtage starten am falschen Ende. Ein Ticker springt ins Auge, der Chart sieht stark aus und erst danach kommt die Frage, ob Markt, Gruppe und Volumen überhaupt mitspielen.
Die WickedDesk-Anleitungen drehen diese Reihenfolge um. Erst kommt das Marktbild. Danach folgen Gruppenstärke, Scanner-Treffer, Chartprüfung, Watchliste und Review.
Der Einstieg liegt unter wickeddesk.com/de/guides. Dort haben wir den Roten Faden als tägliche Routine gebündelt: Markt prüfen, Gruppen lesen, Treffer sortieren, Chart kontrollieren und erst dann die Watchliste bauen. Wer diese Reihenfolge abarbeitet, bleibt bei Marktbild, Gruppen, News und Watchliste auf dem aktuellen Stand. Die Guides sollen WickedDesk zugänglicher machen.
Nicht beim Ticker starten
Ein einzelner Chart kann gut aussehen und trotzdem der falsche Ausgangspunkt sein. Wenn Indizes schwach sind, die Marktbreite kippt oder die Gruppe nicht führt, braucht ein Treffer mehr Bestätigung.
Deshalb läuft die Prüfung von oben nach unten. Zuerst wird geklärt, ob neue Setups überhaupt Rückenwind haben. Danach kommen Sektoren, Themen und Industrien. Erst dann lohnt sich der Blick auf einzelne Aktien.
Scanner liefern Treffer, keine Signale
Ein Scanner-Treffer ist kein Setup. Er ist ein Name für die nächste Prüfung. Relevant wird er erst, wenn mehrere Kriterien zusammenkommen: relative Stärke, Volumen, Nähe zum Hoch, ADR/ATR, Katalysator und Gruppenkontext.
Für Long-Setups gehört eine Regel fest in den Kopf: Der Kurs muss über dem SMA 200 liegen. SMA steht für gleitender Durchschnitt. In der WickedDesk-Chart-Standardeinstellung ist die rote Linie der SMA 200.
Leader, EPs, Breakouts, Pullbacks, Tight Ranges und ADR-Treffer werden deshalb nicht als Kaufsignal gelesen. Sie werden sortiert, im Chart geprüft und erst danach auf die Watchliste gesetzt oder verworfen.
- Marktbild: Indizes, Breite, Nachrichten und Tagesdruck einordnen.
- Gruppen: Sektoren, Themen und Industrien nach Führung sortieren.
- Scanner: Treffer nach RS, Volumen, Nähe zum Hoch und Setup-Art prüfen.
- Matrix: Werte nahe am 52-Wochen-Hoch oder Allzeithoch verdichten.
- Chart: Kurs, Volumen, Ereignisse, verwandte Aktien und Risiko zusammenführen.
- Watchliste: Nur Namen behalten, bei denen die nächste Entscheidung klar ist.
Am Ende bleibt eine kurze Watchliste
Eine gute Watchliste ist kurz. Wenn jeden Abend zwanzig Namen neu geprüft werden müssen, ist die Vorauswahl zu breit. In der Praxis werden Treffer, Kandidaten und echte Watchlist-Werte getrennt.
Auf die Watchliste gehört ein Wert erst, wenn der nächste Punkt klar ist: Alarm, Einstieg, Stop, Risiko oder Verwerfen. Alles andere bleibt im Scanner oder in der Matrix.
Die Anleitung ist der Einstieg
Die Guides erklären den Ablauf in einzelnen Schritten. Der zentrale Einstieg ist die Anleitung „WickedDesk jeden Tag nutzen“. Sie führt vom Marktbild über Gruppen, Scanner und Matrix bis zur Chartprüfung, Watchliste und zum Review.
Der Zweck ist einfach. Wer jeden Tag in derselben Reihenfolge prüft, springt weniger zwischen einzelnen Ideen hin und her. Die Vorbereitung beginnt nicht beim auffälligen Ticker, sondern beim Marktbild. Danach wird eingegrenzt, welche Gruppen führen, welche Treffer Qualität zeigen und welche Aktien wirklich auf die Watchliste gehören.
Die deutsche Übersicht liegt unter wickeddesk.com/de/guides. Die englische Fassung ist unter wickeddesk.com/en/guides erreichbar.
